NIS2

NIS2 ohne Panik: Was KMU praktisch vorbereiten sollten.

Nicht jedes Unternehmen ist direkt betroffen. Indirekt steigen die Anforderungen trotzdem: Kunden, Versicherer und Lieferketten fragen genauer nach.

· Benjamin Raulf, BR-Systems

NIS2 wird oft entweder uebertrieben dramatisiert oder komplett ignoriert. Beides hilft dem Mittelstand nicht. Fuer viele KMU ist die wichtigste Frage nicht: Sind wir juristisch betroffen? Sondern: Koennen wir grundlegende Sicherheitsmassnahmen und Verantwortlichkeiten nachvollziehbar zeigen?

Vier Bereiche, die fast immer sinnvoll sind

  • Inventar: Welche Systeme, Anwendungen und Dienstleister sind kritisch?
  • Backup: Gibt es Restore-Tests und klare Wiederanlaufplaene?
  • Zugriff: Sind Admin-Konten, MFA, Offboarding und VPN geregelt?
  • Nachweise: Wo liegen Richtlinien, Protokolle, Massnahmen und Freigaben?

Diese Punkte helfen auch dann, wenn NIS2 nicht direkt greift. Sie machen den Betrieb belastbarer und erleichtern Gespraeche mit Kunden, Versicherern oder Auditoren.

Lieferanten nicht vergessen

Immer mehr Anforderungen kommen ueber Lieferketten. Wer als Dienstleister fuer groessere Unternehmen arbeitet, bekommt Sicherheitsfrageboegen. Dann reicht es nicht, zu sagen: Unser IT-Dienstleister macht das schon. Verantwortlichkeiten und Massnahmen muessen belegbar sein.

Ein pragmatischer Einstieg ist ein kompakter Security-Check. Mehr dazu auf unserer Seite NIS2 IT-Security Check.

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