Informationssicherheit

DIN SPEC 27076: Endlich ein Standard, der KMU versteht.

Nicht ISO 27001 mit Hunderten Seiten — sondern ein strukturierter CyberRisikoCheck mit 27 Mindestanforderungen. Für Unternehmen bis etwa 50 Mitarbeitende gedacht.

· Benjamin Raulf, BR-Systems

Viele Geschäftsführer wollen „mehr IT-Sicherheit“, wissen aber nicht, wo anfangen. ISO 27001 klingt nach Konzern. Der BSI IT-Grundschutz nach allen Bausteinen überfordert kleine Teams. Genau hier setzt die DIN SPEC 27076 an: ein von der DIN veröffentlichter Rahmen für den CyberRisikoCheck in kleinen und mittleren Unternehmen.

Was wird geprüft?

Der Standard bündelt 27 Mindestanforderungen in sechs Themengebieten — von Organisation und Zugangsrechten über Backup und Netzwerk bis zu Schulung und Notfallvorsorge. Keine theoretische Wunschliste, sondern Fragen wie: Gibt es aktuelle Backups? Wer hat Admin-Rechte? Wird Software gepatcht?

Am Ende steht kein bürokratisches Zertifikat für die Schaukastel, sondern ein nachvollziehbarer Bericht: Wo stehen Sie? Was ist akzeptabel? Was sollte als Nächstes passieren — priorisiert und in normaler Sprache.

Für wen lohnt sich das?

  • KMU, die Kunden oder Versicherer Nachweise verlangen
  • Betriebe vor größeren Investitionen (neue Firewall, M365, ERP)
  • Unternehmen, die NIS2 indirekt spüren und Klarheit wollen
  • Geschäftsführungen, die Risiken verstehen statt nur Häkchen setzen wollen

Wie wir das durchführen

Benjamin Raulf ist über Securepoint als Cert+ Auditor qualifiziert und führt CyberRisikoChecks nach DIN SPEC 27076 durch — vor Ort, remote oder kombiniert. Im Angebot steht klar, ob es ein CyberRisikoCheck, eine Cert+-Bewertung oder ein individuelles Gutachten ist.

Mehr zum Ablauf auf der Seite Gutachten & Audits und im Whitepaper Cybersicherheit 2026 im Mittelstand. Ein Audit ersetzt keine Rechtsberatung — aber es ist der ehrlichste erste Schritt, wenn Sie wissen wollen, wo Sie wirklich stehen.

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